ADS / ADHS

 

ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit‑Hyperaktivitätsstörung) sind neurologische Entwicklungsstörungen, die immer in der Kindheit beginnen und auch im Erwachsenenalter fortbestehen können.


Symptome im Detail:

 
ADS (Unaufmerksamkeitsform):

  • Schwierigkeiten, sich über längere Zeit zu konzentrieren
  • Leicht ablenkbar, häufiges Tagträumen
  • Probleme bei der Organisation und dem strukturierten Arbeiten
  • Vergesslichkeit und Schwierigkeiten, Details zu beachten


ADHS (Hyperaktiv-Impulsivitätsform oder kombinierte Form):

  • Übermäßige motorische Aktivität (z. B. Zappeln, Unruhe)
  • Impulsives Verhalten und Schwierigkeiten, impulsive Handlungen zu kontrollieren
  • Kombination aus Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität, wenn beide Symptombereiche ausgeprägt sind


Ursachen und Einflussfaktoren

  • Genetik: Es gibt häufig familiäre Häufungen, was auf eine genetische Veranlagung hindeutet.
  • Neurobiologische Faktoren: Unterschiede in der Neurotransmitter-Regulation, insbesondere im Dopaminhaushalt, spielen eine Rolle.
  • Umweltfaktoren: Frühkindliche Belastungen, Ernährung, und familiäre oder schulische Umstände können das Risiko beeinflussen.


Naturheilkundliche Ansätze sind Ernährungstherapie:

  • Optimierung der Nährstoffzufuhr 

Darmsanierung und Mikrobiom-Therapie:

  • Förderung einer gesunden Darmflora, da das Mikrobiom Einfluss auf die Gehirnfunktion haben kann

Stress- und Entspannungstechniken:

  • Achtsamkeitsübungen, Meditation, Atemtechniken zur Reduktion von Stress

Neuraltherapie, Homöopathie und andere Bioenergetische Verfahren:

  • Individuelle Verfahren zur Regulierung des Nervensystems und Verbesserung der inneren Balance

Ganzheitlicher Ansatz
 ADS und ADHS ist eine multifaktorielle Erkrankung, bei denen biologische, psychologische und umweltbedingte Faktoren zusammenwirken. Die individuelle Therapie basiert auf einer ausführlichen Anamnese, um die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen und maßgeschneiderte Behandlungskonzepte zu entwickeln.

 


1️⃣ Nährstoffe & Mikronährstofftherapie
2️⃣ Darm & Mikrobiom stärken
3️⃣ Pflanzliche & homöopathische Unterstützung
4️⃣ Entgiftung & Ausleitung
5️⃣ Regulation des Nervensystems & Stressabbau

AD(H)S und KPU, gemeinsame Aspekte und Zusammenhänge
Mikronährstoffmangel:
Bei KPU kommt es zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen, die auch für die normale Gehirnfunktion und Neurotransmitter-Bildung (z. B. Vitamin B6 und Zink) notwendig sind. Ein solcher Mangel kann AD(H)S-ähnliche Symptome begünstigen.


Nervensystem und Stimmung:
Sowohl KPU als auch ADS/ADHS gehen oft mit einer erhöhten Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und emotionalen Schwankungen einher. Die Symptome können sich überlappen und eine Person, die an KPU leidet, kann somit AD(H)S-ähnliche Verhaltensweisen zeigen.


Ganzheitliche Betrachtung:
Aus naturheilkundlicher Sicht ist es wichtig, beide Aspekte – den biochemischen Hintergrund (wie bei KPU) und die neuropsychologischen Symptome (wie bei ADS/ADHS) – zu betrachten, um eine individuelle und ganzheitliche Therapie zu entwickeln.